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Analyse

Einblicke zu E-Rechnung, Compliance und Wachstum.

Mit dem Inkrafttreten des französischen E-Rechnungsmandats am 1. September 2026 steht die letzte Phase der Umsetzung bevor, während gleichzeitig die jüngste Cybersecurity-Verletzung des DGFiP noch in den Köpfen der Öffentlichkeit präsent ist. Le Figaro hat diese Gelegenheit genutzt, um eine kritische Perspektive auf die Reform zu bieten und sie als Beispiel für regulatorischen Übergriff zu präsentieren, anstatt als einen Meilenstein der Compliance.

Frankreichs E-Rechnungsmandat: Sicherheitsrisiko oder unvermeidbares Übel?

Das französische E-Rechnungsmandat tritt am 1. September 2026 in Kraft inmitten von Sicherheitsbedenken nach dem DGFiP-Datenleck. Le Figaro verbindet die Zentralisierung der Rechnungsdaten mit erheblichen Cybersicherheits- und Datenschutzrisiken, während nur 58% der Unternehmen bisher registriert sind.

2 Min. Lesezeit
Belgien, Polen und Deutschland führen 2026 stark divergierende E-Invoicing-Regime ein, die für grenzüberschreitende Unternehmen eine erhebliche Compliance-Herausforderung darstellen. Die drei Länder unterscheiden sich wesentlich in ihren Fristen, Umsatzgrenzen und Sanktionierungsrahmen.

E-Invoicing-Dreiklang: Belgien, Polen und Deutschland 2026

Belgien, Polen und Deutschland führen 2026 unterschiedliche E-Invoicing-Regelungen ein. Belgien verlangt vollständige Compliance ab Januar 2026, Polen bietet eine phasenweise Einführung ab Februar 2026, und Deutschland staffelt die Anforderungen bis 2028. Grenzüberschreitende Unternehmen müssen sich auf drei verschiedene Compliance-Kalender, Umsatzschwellen und technische Standards einstellen.

2 Min. Lesezeit
Nur 18% der französischen Unternehmen sind bis zum Stichtag am 24. Juli 2026 für die obligatorische E-Invoicing-Regelung registriert. Ab dem 1. September 2026 müssen große Unternehmen und mittelgroße Unternehmen (ETI) strukturierte E-Rechnungen im Format Factur-X oder UBL ausstellen, während alle Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen können müssen.

Frankreichs E-Invoicing-Reform: Operative Herausforderungen für Unternehmen

Frankreichs E-Invoicing-Reform verpflichtet große Unternehmen und ETIs ab dem 1. September 2026, strukturierte E-Rechnungen im Format Factur-X oder UBL auszustellen. Unternehmen müssen ihre Bankabstimmungsprozesse, Dokumentenarchivierung und Zahlungssysteme anpassen und eine vierstufige Vorbereitungscheckliste befolgen.

3 Min. Lesezeit
Eine aktuelle Umfrage unter 176 Finanz- und Steuerleitern zeigt erhebliche Diskrepanzen bei der KI-Strategie zwischen CFOs und Steuerverantwortlichen – gerade in einem Jahr mit verschärften ViDA-Anforderungen.
vidaEU

KI-Governance: CFOs und Steuerleiter bei ViDA nicht auf einer Linie

Eine Umfrage unter 176 Finanz- und Steuerleitern zeigt, dass CFOs und Steuerleiter unterschiedliche Prioritäten bei der KI-Adoption haben, was zu Governance-Lücken führt. Nur 12,5 % der Organisationen haben konkrete KPIs für KI-Adoption festgelegt, und 57,4 % wären nicht zuversichtlich, eine KI-gestützte Steuerentscheidung gegenüber einer Behörde zu verteidigen.

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